Themenabende

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- Themenspeicher und Diskussion für Themenabende 2011

hier im Forum

- 22.03.2011: Gewerkschaften

- 25.01.2011: Das "Solidarische Bürgergeld", nach d. Buch v. D. Althaus / H. Binkert (Herausgeber), 2010.

Input: Helmut Schick

Als erste Stufe zur Verwirklichung der Vision von 1.000 €/Monat /Person kann das „Solidarisches Bürgergeld“ des Instituts für neue soziale Antworten (INSA) bilden (Althausmodell). Kerngedanke des SBG ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen mit einem Transfervolumen in der bisherigen Größenordnung und Verrechnung über eine Steuergutschrift (Negativsteuer)

Eckdaten des Solidarischen Bürgergeld:

  • Jeder mit Daueraufenthaltsrecht in Deutschland erhält monatlich 600 € als Steuergutschrift (Negativsteuer)
  • 200 € pro Person werden als Kopfpauschale für die Gesundheitsvorsorge abgezogen, netto bleiben also 400 €/Kopf
  • Weitere Sozialleistungen (z.B. Unterkunftskosten) erhöhen im Bedarfsfall auf Antrag das Solidarische Bürgergeld
  • Lohn- und Einkommensteuer beträgt einheitlich 40%.
  • Arbeitnehmer zahlen keine weiteren, über die 200 € hinausgehenden Sozialabgaben
  • Eine Lohnsummenabgabe von 18% der Betriebe finanziert Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie Elterngeld
  • Rentenansprüche bis zum dreifachen des Solidarischen Bürgergeldes werden entsprechend der Lebensarbeitsleistung erworben
  • Die Verrechnung mit dem Finanzamt erfolgt durch den Arbeitgeber bzw. durch das Sozialamt

Auswirkung auf die Nettoentgelte

In der Tabelle 2 ist die Auswirkung des SGB auf eine Einzelperson ohne Kinder dargestellt. Die Werte der Steuern und Abgaben 2011 im bisherigen System wurde mit dem Gehaltsrechner http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html ermittelt. Es zeigt sich, dass bei diesem Modell alle profitieren, prozentual natürlich abnehmend mit höherem Bruttolohn.

Aus Tabelle 3 ist ersichtlich, dass insbesondere Familien mit Kinder bei dem Modell des SBG gewinnen

Die Tabellen werden noch ergänzt

Vorteile des Solidarische Bürgergelds:

  • Das Solidarische Bürgergeld ist bedingungslos
  • Kein Abbau von Sozialleistungen (Zusatzbürgergeld auf Antrag, z.B. Wohngeld)
  • Sozialabgaben sind für den Arbeitnehmer vom Erwerbseinkommen unabhängig
  • Keine Bemessungsgrenze der Sozialabgaben
  • Finanzierung des gesamten Sozialsystems ist nachhaltig gesichert
  • Jeder Hinzuverdienst lohnt sich (nur 40% Steuer)
  • Keine Kinderfreibeträge
  • Kein Ehegattensplitting
  • Solidarisches Bürgergeld ist kosten- und preisneutral
  • Demografischer Faktor spielt keine Rolle mehr
  • Stabilisierung des Privaten Konsums (etwa 60% des BIP)
  • Jährliche Anpassung an das Wirtschaftswachstum ist leicht möglich

Das Modell des Solidarischen Bürgergeldes entspricht zwar nicht unserer Zielvorstellung, aber ist ein hervorragender erster Schritt. Dieses Modell ist durchgerechnet und daher die Finanzierbarkeit bewiesen.

- Themenabende 2010

werden noch ergänzt

- 24.11.2009: Die Struktur der deutschen Grundeinkommenbewegung

Input: Martina Steinheuer

- 27.10.2009: Das Liberale Bürgergeld der FDP

- 22.09.2009: Nachlese zur Woche des Gundeinkommens

- 25.08.2009: Vorbereitung WdG 2009

- 28.07.2009: Die 24 Thesen von Theophil Wonneberger

- 23.06.2009: Ideen für den Ideenwettbewerb zur Woche des Grundeinkommens 2009

Eingereichte Ideen:
Grundeinkommen-Spiel
Kronen-Armbänder

- 26.05.2009: Von Silvio Gesells Ideen zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Input: Dr. Volker Hallwirth; Volkswirt.

- 28.04.2009: In welche Richtung denkt die/der einzelne in der Gruppe über das Grundeinkommen?

- 24.03.2009: Planung der Woche des Grundeinkommens 2009

- 24.02.2009: Matriarchat und Grundeinkommen

Input: Raphael Decker

- 27.01.2009: Diskussion der Wanderausstellung „Bedingungsloses Grundeinkommen“

die die Bonner Initiative im Frühjahr 2009 in der Bonner Zentralbibliothek gezeigt hat